Vormittags hatte ich wie gewohnt Schule, danach fahre ich mit Bénédicte noch zu einem weiteren Empfang am Lycée Courbet. Abends wollen wir dann einen Länderarbeit machen und verschiedene Sachen in jedem Zimmer des Wohnheims, in dem eine von uns Assistentinnen wohnt, anbieten.
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23. Tag – Filmfestival in Belfort- 22.10 (Do)
@ 2009-10-23 – 15:17:59
Wieder ein Tag an der Schule, danach nach Hause und noch Details für die Fahrt nach Portugal geklärt, Unterkunft usw. Mittags bekam ich dann einen Anruf, ob ich mich denn als freiwillige Helferin beim Belforter Filmfest beworben hätte, was ich am Anfang, als ich hier ankam mit Daniela zusammen gemacht hatte. Wir wurden daraufhin zu einer Vorpremiere eingeladen zu deren Anlass sie „Vertigo“ von Hitchcock zeigten. Daniela musste nach der ersten Hälfte des Films gehen, weil ihre Kontaktlinsen in den Augen brannten und sie nichts mehr sehen konnte. Alleine nach einem Hitchcock nach Hause zu gehen und sei es nur durch das kleine Belfort ist definitiv spooky!!!
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22. Tag – Mein freier Tag?! - 21.10 (Mi)
@ 2009-10-23 – 15:12:59
Nun hatte Nathalie mir geraten, mein gestohlenes Fahrrad bei der Polizei zu melden und Anzeige zu erstatten. Sie half mir dabei und anschließend ging ich mit den anderen Assistentinnen noch ins Eisstadion, weil die Englischassistentinnen einen besseren Plan davon hatten, wo sich in Belfort das Eisstadion befindet als wir. Wir fuhren eine Stunde lang herum, nur bin ich zweimal hingefallen, weil ein Kind immer meinte, in mich reinfahren zu müssen. Und da es mit dem Sportprogramm für den Tag noch nicht genug war, gingen Daniela und ich noch zu unserem Bauch-Beine-Po- Kurs. Es war sehr anstrengend, aber auch lustig gegen Ende, da die Leiterin des Kurses uns plötzlich fragte, ob wir einen Leonardo kennen…und wir so: ja. Und sie dann: der arbeitet bei mir im Büro. Die Welt ist halt manchmal klein
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21. Tag – Schule und Salsa :D und Fahrrad??? - 20.10 (Di)
@ 2009-10-23 – 15:12:29
Vormittags Schule, dann festgestellt, dass mein Fahrrad, welches ich ne Woche abgesperrt vor dem Lycée gelassen habe, gestohlen wurde, weshalb ich nach Hause laufen musste…kein Kommentar dazu, ich brauche ne Stunde nach Hause. Danach habe ich mich versucht, um ein neues Fahrrad zu bemühen und Nathalie, meine eine Deutschlehrerin hat sich sofort bereit erklärt, mir ihr Fahrrad zu leihen!!! Am Nachmittag hatte ich dann nochmal einen Kurs, zu dem laufen musste. Das ist ein Diskussionskurs mit Schülern, die sich auf die Grandes Écoles vorbereiten. Einen Kurs von 8 Leuten, die so alt sind wie ich, darunter 6 Jungen und 2 Mädchen. Ich befürchte, dass das hohe Aufkommen der Jungen nicht wirklich was mit dem Interesse an der deutschen Sprache zu tun hat
Naja, nach der Hälfte musste ich leider gehen, weil mich Nathalie schon mit dem Auto erwartete, um mit ihr gemeinsam zum Follereau zu fahren. Dort hieß uns der Direktor willkommen und wir tranken und aßen gemeinsam etwas. Eine Lehrerin hat mich dann auch gleich eingeladen, mit ihr zum Schokoladenfest am Wochenende in Héricourt zu fahren – Juhu!!! Ich liebe Schokolade 
Abends gings dann nochmal das Tanzbein schwingen und viele Leute waren da
Leonardo („Alex“) war auch da
Ansonsten wars eher ruhig und dann einigen Gesprächen und Tänzen war ich müde vom Tag und wollte nur noch ins Bett. -
20. Tag – Früh Schule oder doch nicht?– 19.10. (Mo)
@ 2009-10-23 – 14:58:40
Heute fielen fast alle meine Stunden aus, weswegen ich mich hauptsächlich bei mir aufhielt. Also kann ich über diesen Tag nicht so wirklich viel schreiben.
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19. Tag – Colmar-Fahrt – 18.10 (So)
@ 2009-10-23 – 14:49:49
Colmar ist eine schöne Stadt im Herzen des Elsass- so oder so ähnlich könnte eine Werbung für Colmar lauten. Aber es sieht dort wirklich so aus, wie wir es aus den Französischbüchern kennen: Fachwerkhäuser, kleine enge Gassen und Kopfsteinpflaster. Und überall werden Störche verkauft (aus Plüsch natürlich!) Wir, das sind Jenny, Daniela und ich, sind lange auf Entdeckungstour in Colmar gegangen, welches vor 3 Jahren zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Es wird auch das kleine Venedig des Elsass (très jolie…), weshalb wir drei sofort eine kleine Gondelfahrt wagten (für 6 Euro im Vergleich zu Venedig ein kleiner Preis…). Dann machten wir noch in einem Café halt und testeten die heiße Schokolade vor Ort
Abends wollten wir dann in aller Ruhe nach Belfort zurückfahren, als plötzlich unser Zug 50 (!) Min Verspätung hatte. Daraufhin hatten wir natürlich keine Möglichkeit mehr, rechtzeitig heim zu kommen; wir konnten nur eines tun: warten. Daniela hat uns prophezeit, dass wir die Nacht am Bahnhof schlafen müssen, weil sie das aus Italien kennt: erst wird die Ankunft des Zugs um eine Stunde verschoben, dann um 2 Stunden und dann kommt er gar nicht mehr…und du kannst die Nacht am Bahnhof übernachten…Aber gottseidank, SNCF-seidank, kam der Zug tatsächlich nach 50 Min…ein Glück. Dann nur noch heim und ins Bett, denn nächsten Tag geht’s wieder zeitig um 8 Uhr zum Arbeiten an die Schule. Für Interessenten: Bilder sind auf Facebook online!
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18. Tag – Improvisationstheater oder: Wo geht’s hier zum Eisstadion??? – 17.10 (Sa)
@ 2009-10-23 – 14:41:06
Eigentlich wollten Daniela und ich unbedingt das Eisstadion von Belfort finden, aber es sollte sich zu einer längeren Marschstrecke entwickeln. Wir verbrachten Stunden damit, verschiedenste Leute nach dem Weg zum Eisstadion zu fragen, welche natürlich freundlicherweise nicht zugeben wollten, dass sie überhaupt keine Ahnung hatten, wohin es gehen soll…also irrten wir stundenlang in der Gegend rum und hatten irgendwann einfach keine Lust mehr wirklich eislaufen zu gehen. Abends sind wir dann mit Cédric ins Improvisationstheater gegangen, welches in einer Bar stattfindet. Es ist dieselbe Bar, die auch jeden Dienstag Salsa anbietet. Dort angekommen, schrieben wir ein Wort und unseren Namen auf einen Zettel und eine Theatergruppe bestehend aus 4 Männern und 1 Frau mussten mit den absurden Begriffen, die wir auf die Zettel schrieben, etwas anfangen können. Sie waren richtig kreativ: la soupe (Suppe) – eine Riesensuppe überrollt alle Menschen, die dagegen ankämpfen müssen und zum Schluss siegt theatralischerweise nicht die Suppe, sondern die Menschen, weil sie zusammengehalten haben. Am nächsten Tag steht Colmar auf dem Programm.
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17. Tag – Wieder an der Akademie Besançon – 16.10 (Fr)
@ 2009-10-23 – 14:31:55
An der Akademie wars vor allem kalt und ein rauer Wind wehte einem um die Ohren. Um 7.20 Uhr fuhren wir mit einer Englischlehrerin los, dann waren wir noch vor dem Beginn um 9 Uhr in Besancon, die Veranstaltung fand in den Räumen des Lycées Pergaud statt. Dort wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt und sollten eine exemplarische Unterrichtseinheit entwerfen. Wir hatten verschiedene Ideen, weshalb es für Isabelle (meine Deutschlehrerin) und mich ganz gut lief. Zu Hause angekommen, ging ich zum Office de Tourisme, holte mir viele Prospekte und tapezierte Collagenartig meine Bleibe… Zum Ausgehen waren Daniela und ich dann zu faul, außerdem auch zu kaputt.
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16. Tag – soirée allemande – 15.10 (Do)
@ 2009-10-23 – 14:31:23
Wieder ein Tag, an dem ich in der B Woche frei habe, also bereite ich zusammen mit Sarah den deutschen Abend vorbereitet. Sauerkraut ist hier schwer zu erhalten, Choucrôute sieht doch etwas anders aus und wird vor allen Dingen mit Würstchen und Kartoffeln wild in einer Konserve vermischt. Ansonsten war es aber nur noch schwierig für uns, Zutaten für den Apfelstrudel zu finden. Alles verlief aber gut, wir holten in der Stadtmitte noch einen Argentinier ab, den ich fälschlicherweise Alex nannte, der aber eigentlich Leonardo heißt und den ich auf Couchsurfing kennengelernt hatte, und nahmen ihn zu unserem Abend. Die Stimmung war heiter (siehe Facebookbilder), aber wir mussten am nächsten Tag zur Akademie, weswegen wir bereits um 12 Uhr die Zelte abbrachen.
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15. Tag – FREIER Tag – 14.10 (Mi)
@ 2009-10-23 – 14:30:47
AUSGESCHLAFEN bis 11 Uhr, Promenade um den See Malsaucy in unserer Nähe, der wirklich schön ist (Bilder siehe Facebook)…Abends dann nochmal zusammen nen Film auf Französisch geschaut. Aber es ging wieder morgens früh raus…
